Das Integrative Pflegekonzept

Maria Riedl Das Integrative Pflegekonzept von Maria Riedl baut die Pflege auf der Biografie von Menschen auf. Die Identität, das Selbstwertgefühl eines Menschen, ist fundiert auf seinen Aussagen, seinen Stories, die er in seiner sozialen Umgebung erzählt und den Interaktionen mit seiner sozialen Umgebung dazu.

Biografiearbeit dient hauptsächlich dazu,
die Identität, das Selbstwertgefühl eines Menschen,
zu erhalten oder zurückzugeben.

IPK-LogoDas integrative Pflegekonzept® von Maria Riedl wurde aus der Praxis der Pflege und Betreuung von alten Menschen entwickelt. Es kann in der Familie, der Nachbarschaftshilfe, der Hauskrankenpflege, in den Heimen und in Krankenhäusern eingesetzt werden.

Konzepte und Modelle sind Grundlagen pflegerischen Handelns.

Der dazu entwickelte Pflegeprozess berücksichtigt für die Diagnostik körperliche, psychische, soziale und biografische Gegebenheiten. Die Bezeichnung „integrativ“ (von lat. „integrare“) bedeutet „ganz machen, vervollständigen“. Durch den ganzheitlichen Pflegeprozess werden das fachpflegerische Handeln nachweisbar und viele Fragen für Pflegende beantwortet.

Das Integrative Pflegekonzept® von Maria Riedl, abgekürzt IPK,
ist ein innovatives Werkzeug für die Kranken- und Altenpflege;
es unterstützt vor allem die Betreuung von alten Menschen
mit besonderen Bedürfnissen.

Das Integrative Pflegekonzept® von Maria Riedl ist wissenschaftlich gut fundiert
und sichert damit die klare Trennung von anderen Konzepten.
Es ist als Internationale Marke IPK® registriert, steht unter Offener Lizenz
und wird über die AGPK unterrichtet.

Die Biografie eines Menschen

Warum ist die Biografie in der Betreuung und Pflege von Menschen so wichtig?

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Ein Mensch ist ins Heim gekommen, um zu leben und seine Biografie weiterzuschreiben. Selbst die Biografie von gestern kann sich heute schon ein wenig verändert haben. Die Biografie ist eine Grundlage, ein erster Einstieg in die tägliche Identitätsarbeit. Der Erhalt einer tragfähigen Identität kann den Lebenssinn erhalten, den Lebenswillen und oft auch die Lebensfreude.

Seniorenbank Es ist richtig, die Biografie bei der Aufnahme eines Betagten ins Heim zu erheben. Der alte Mensch fühlt sich ernst genommen und wichtig - an diesem einen Tag. Wird die Biografie abgelegt und nicht fortgeführt, geschieht die größte Respektlosigkeit vor dem Leben des alten Menschen. Wo die Biografie einmal erhoben und dann abgelegt wird, wird damit gleichsam der Grabstein gemeißelt, der alte Mensch konserviert und lebendig begraben. (lr)

Die Identität eines Menschen

Das Integrative Pflegekonzept sieht den Menschen als soziales Wesen in seinem sozialen, kulturellen, biologischen und ökonomischen Umfeld. Besondere Wichtigkeit hat die Kommunikation mit dem sozialen Umfeld, aus der sich durch Selbstattribution und Fremdattribution die Identität des Menschen ergibt.

Eine tragfähige Identität wird nur durch regelmäßige Kommunikation mit dem sozialen Umfeld aufrecht erhalten. Daher baut das Integrative Pflegekonzept Hilfen und Anleitungen zur gelungenen Kommunikation mit den betreuten Menschen in ihren Kursreihen zentral ein.

Identitäts-Säulen In dieser Sicht könnte man das Integrative Pflegekonzept IPK bei den Interaktionsmodellen der Pflege einordnen. Die Betonung der Identitätsarbeit ist das Neue und Wesentliche dieser Sicht von Pflege und Betreuung. Die Identität wird aus den Erlebnissen in der Biografie gebildet, und wirkt dynamisch auf den weiteren Lebensweg ein. Ohne Identitätsarbeit kann die Identität einer Person verschwimmen und damit der Lebenssinn verschwinden.

  • Natur

    Gesundheit durch Verbundenheit zur Natur

    Jeder Mensch hat ein Recht auf Zugang zur Natur

    weiter
  • Gemeinschaft

    Der Mensch ist ein soziales Wesen

    Wir helfen bei der Kommunikaton miteinander, bei Aktivitäten, ...

    weiter
  • Zeitstruktur

    Menschen leben in beschränkter Zeit

    Woche und Jahr werden intensiv gestaltet

    weiter
  • Information

    Orientierung durch Hinweistafeln

    örtliche und zeitliche Hinweise bringen Sicherheit und Wahlfreiheit

    weiter
  • Haltung

    Wir sind Begleiter für die Menschen

    Wir arbeiten mit den Klienten und für sie

    weiter
  • Der Mensch steht im Mittelpunkt

    Lebenssinn durch Kommunikation

    Wir fördern die Lebendigkeit der Klienten

    weiter
Das Integrative Pflegekonzept sieht den Menschen als soziales Wesen in seinem sozialen, kulturellen, biologischen und ökonomischen Umfeld. Besondere Wichtigkeit hat die Kommunikation mit dem sozialen Umfeld, aus der sich durch Selbstattribution und Fremdattribution die Identität des Menschen ergibt.

Eine tragfähige Identität wird nur durch regelmäßige Kommunikation mit dem sozialen Umfeld aufrecht erhalten. Daher baut das Integrative Pflegekonzept Hilfen und Anleitungen zur gelungenen Kommunikation mit den betreuten Menschen in ihren Kursreihen zentral ein.

Ausbildung im Integrativen Pflegemodell

Es ist richtig, die Biografie bei der Aufnahme eines Betagten ins Heim zu erheben. Der alte Mensch fühlt sich ernst genommen und wichtig - an diesem einen Tag. Wird die Biografie abgelegt und nicht fortgeführt, geschieht die größte Respektlosigkeit vor dem Leben des alten Menschen. Wo die Biografie einmal erhoben und dann abgelegt wird, wird damit gleichsam der Grabstein gemeißelt, der alte Mensch konserviert und lebendig begraben.
Er ist ins Heim gekommen, um zu leben und seine Biografie weiterzuschreiben. Selbst die Biografie von gestern kann sich heute schon ein wenig verändert haben.

Die Biografie ist eine Grundlage, ein erster Einstieg in die tägliche Identitätsarbeit.
Der Erhalt einer tragfähigen Identität kann den Lebenssinn erhalten,
den Lebenswillen und oft auch die Lebensfreude. (lr)

IPK-Pflegekonzept

Video "Wenn die Vergangenheit zur Gegenwart wird"

Ausschnitt aus der Video-DVD zur Einführung ins Integrative Pflegekonzept, Teil 5 (2:30 min)

Die DVD wurde 2006 mit den Mitarbeitern des Marienheims Spittal und des WPH der Sozialdienste Götzis produziert. Kamera: W. Tschallener und L. Riedl, Herstellung: Riedl TV Salzburg